Teramis Alpakas
Teramis Alpakas!
Herzlich willkommen bei den Teramis Alpakas!
Meine Tiere haben ihre Heimat in Ostfriesland.
Hier könnt ihr euch über meine Alpakas informieren.

Die Anden
die Heimat der Alpakas
Die Anden, Heimat der Alpakas
Vor ca. 5000 Jahren begannen die Inkas in den Hochlandgebieten der Anden mit der Haltung von Alpakas als Woll- und Fleischlieferanten. Die meisten Alpakas leben mit ihren indigenen Eigentümern in Peru, etliche aber auch in Chile und Bolivien.
Die wilden Vorfahren der Alpakas sind Vicunjas, die auch heute noch von Zeit zu Zeit zusammengetrieben und geschoren werden. Nach dem mühsamen Entfernen der Grannen sind Vicunjafasern unvergleichlich fein und die daraus hergestellten Produkte sehr, sehr wertvoll.
Neben den flauschigen Huacajas kennt man noch die Suris, die mit gleichem Körperbau langhaariger sind und seidige Locken besitzen.
Zusammen mit den Lamas, deren Vorfahren die Guanacos sind, gehören beide Rassen der Alpakas zu den Neuweltkamelen.

Wissenswertes
über Alpakas
Teramis
Alpakas

Keine Kuscheltiere
Alpakas sind Herden- und Distanztiere und können nicht einzeln oder vergesellschaftet mit anderen Tierarten gehalten werden. Auch zwei Tiere sind keine Herde. -
Entgegen des kuscheligen Aussehens lassen sich Alpakas nicht gerne berühren und sind keine Kuscheltiere!

Fütterung
Alpakas sind Wiederkäuer, besitzen aber nur einen dreiteiligen Magen, als Kompartimente 1 bis 3 bezeichnet.
Neben der direkten Futteraufnahme verbringen Alpakas einen Großteil der Zeit mit Wiederkäuen. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Nahrung vor allem Rohfaseranteil enthält, um das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Magen- und Darmtrakt der Alpakas zu erhalten. Raufutter, Gras und Heu müssen die Hauptnahrungsquelle sein.
Boden, Futterzusammensetzung und UV-Strahlung in den Anden unterscheiden sich immens von den Verhältnissen bei uns. So müssen bei der Fütterung eventuell vorliegende Mängel an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen ausgeglichen und ein Überangebot von Eiweiß und leicht verdaulichen Kohlenhydraten vermieden werden. Dies erfordert nicht nur viel Fingerspitzengefühl, sondern auch die ein oder andere Analyse von Blutwerten im Labor.
Fohlen
Alpakafohlen werden meist morgens geboren. Die Mütter lecken ihre Fohlen nicht trocken und überlassen es in ihrer Heimat, den Anden, der Sonne, dafür zu sorgen, dass die Neugeborenen bis zum Einbruch der kalten Nacht nicht weiter auskühlen.
Bei der Geburt haben die Fohlen keine Antikörper und müssen diese mit der Muttermilch (Kolostrum) aufnehmen. Das muss am besten innerhalb von 3 – 6 Stunden nach der Geburt geschehen, denn spätestens nach 12 bis 24 Stunden werden körperfremde Eiweiße (wie z.B. diese wichtigen Antikörper) verdaut und damit unwirksam.
Dann ist das Neugeborene allen Umweltkeimen schutzlos ausgeliefert. -


Spucken
Ja, auch Alpakas können spucken. In erster Linie zur Verteidigung und um die Rangordnung innerhalb der Herde zu klären, aber auch aus Futterneid. Vor allem wehren tragende Stuten so den Hengst ab.
Dabei wird halbverdauter Mageninhalt, also nicht nur reiner Speichel, hervorgewürgt. Menschen werden von gut sozialisierten Alpakas nicht angespuckt.
Vlies
Das Fell der Alpakas wird Vlies genannt. Je feiner, gleichmäßiger und glänzender die Fasern sind, desto wertvoller. Einmal im Jahr müssen die Huacayas geschoren werden. Das Vlies wird zu Garn, Strickwaren, Bettdecken (hochwertiger als Daunen!), Seife und sogar Düngepellets weiterverarbeitet.

Parasitenmanagement
Alpakas, eigentlich am anderen Ende der Welt beheimatet, können durch die bei uns vorkommenden Parasiten sehr stark belastet werden – bis hin zum Tod. Deshalb ist eine ständige Parasitenkontrolle – und Bekämpfung unbedingt notwendig. Zu nennen sind hier insbesondere der gedrehte Magenwurm (Haemonchus contortus), der große und kleine Leberegel, sowie der Bandwurm Moniezia expansa. Auch Einzeller wie Kokzidien, besonders Eimeria macusaniensis, Cryptosporidien und Rota- und Coronaviren können vor allem bei Fohlen lebensbedrohliche Durchfälle verursachen.
Tägliches Reinigen der Kotstellen, sowohl im Stall als auch auf der Weide, verbunden mit regelmäßigen Kotuntersuchungen, sind wertvolle Präventionsmaßnahmen.



